Mittwoch, 22. Januar 2014

All time favorite: Fantastischer Kokoskuchen, vegan

Dieser superschnelle Kokoskuchen ist eine unserer allerliebsten Kuchenrezepte. Den gabs hier schon oft und wird es auch noch oft geben. Es war richtig schwer, ein gutes Foto von dem Kuchen zu knipsen, weil ständig jemand in die Küche kam um sich eine weitere Scheibe dieser Leckerei abzuschneiden. Dementsprechend schnell leer war er dann auch. Das Rezept stammt übrigens aus dem schönen kleinen Rezeptebuch "Vegan lecker lecker!". Hier kommt er also, der heiß begehrte, saftige Kokoskuchen!
 
Zutaten:
- 300 gr Mehl
- 1 1/2 TL Backpulver
- 150 gr Zucker
- 6 EL Kokosraspeln
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Dose Kokosmilch (300-400 ml)
Zubereitung:
Zuerst die trockenen Zutaten vermengen, dann die Kokosmilch hinzugeben und alles gut verrühren. Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen und bei 175°C Umluft 40-45 min. backen. Dann den Kuchen etwas abkühlen lassen und aus der Form nehmen. Wir machen immer noch einen Puderzuckerguss und streuen Kokosraspeln darüber, das perfektioniert den Kuchen ungemein.
Guten Appetit!
Ähem, bei Kunstlicht..

Dienstag, 21. Januar 2014

Ungewöhnlich, aber lecker: Tagliatelle mit Kartoffeln und grünen Bohnen, vegan

Wieder ein Rezept aus der Zeitschrift "Köstlich vegetarisch", das es vor ein paar Wochen gab. Nudeln mit Kartoffeln? Was im ersten Moment vielleicht eigenartig klingt, schmeckt in Wahrheit total lecker. Grüne Bohnen, Salbei und etwas Käse (veganer) runden das Essen perfekt ab. Hier kommt auch schon das Rezept!
Zutaten: (für 4 Personen)
- 300 gr kleine Kartoffeln
- 400 gr grüne Bohnen
- 2 Stiele Salbei
- 2-3 Stiele Bohnenkraut
- 250 gr Tagliatelle
- 50 gr veganer Käse
- 1 Knoblauchzehe
- 2 EL vegane Margarine
- 100 ml Gemüsebrühe
- schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
Kartoffeln mit Schale in Salzwasser ca. 20 Minuten garen. Dann abgießen, etwas abkühlen lassen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Bohnen waschen und im kochenden Salzwasser etwa 8 min. blanchieren. Anschließend im Sieb abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Dann Salbei und Bohnenkraut waschen, trocken schütteln, Blätter abzupfen und fein hacken. Die Nudeln laut Packungsanweisung kochen und abgießen. Den veganen Käse fein reiben und den Knoblauch schälen und fein hacken. Dann in einer großen Pfanne die Margarine zerlassen. Kartoffeln und Knoblauch darin ca. 2 Minuten anschwitzen. Die Bohnen dazugeben und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Nudeln, Kräuter und Käse untermischen, zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
Guten Appetit!

Montag, 20. Januar 2014

Unschlagbar lecker: Focaccia mit Kartoffeln, Rosmarin und roter Chili, vegan

Meine Schwester und ich hatten spontan Lust auf etwas warmes und "teigiges" (hach, was eine schöne Wortwahl). Pizza sollte es aber nicht sein, und auch Flammkuchen reizte uns nicht so sehr. Da muss eine Focaccia herhalten! Im Prinzip ist das einfach ein Hefefladen auf einem Blech, in dem Fall belegt mit Kartoffeln, Rosmarin, vielen Zwiebeln, Öl und (für die Fans von scharfen Essen) zur Hälfe mit Chili. Uns hat die Focaccia richtig gut geschmeckt, am besten genießt man sie abends vor dem Fernseher (und wer mag: ein gutes Gläschen Wein dazu). Man kann sie sowohl als Vorspeise, als auch als Hauptgericht genießen. Das Rezept habe ich übrigens aus der tollen Zeitschrift "Köstlich vegetarisch", die auch viele vegane, bzw. leicht veganisierbare Rezepte enthält.
Probiert die Focaccia umbedingt mal aus, sie ist einfach zuzubereiten, vegan und schmeckt wirklich toll!

Zutaten: (für etwa 4 Personen)
Teig:
- 250 gr Mehl
- 1/2 TL Salz
- 1/2 Würfel Hefe
- 50 ml Olivenöl
Belag:
- 200 gr festkochende Kartoffeln
- 100 gr Zwiebeln
- 1-2 rote Chilischoten
- 3 Zweige Rosmarin
- Olivenöl
- schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
Für den Teig die Hefe in ca. 125 ml warmen Wasser auflösen. Dann Mehl, Salz und Olivenöl dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgerätes ein paar Minuten zu einem Teig kneten. Abgedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen.
Den Backofen auf 200°C Umluft (Ober-Unterhitze etwa 220°C) vorheizen. Die Kartoffeln und die Zwiebeln schälen. Die Zwiebeln längs halbieren und in 1-2 mm breite Streifen schneiden. Chilischoten waschen, längs aufschneiden, entkernen und klein würfeln. Außerdem die Rosmarinzweige waschen und die Nadeln abzupfen.
Das Backblech mit Öl bestreichen und den Teig gleichmäßig auf dem Blech verteilen, dabei einen kleinen Rand ausformen. Die Kartoffeln grob raspeln und den Teig mit Kartoffelraspeln und Zwiebeln belegen. Chili (haben wir nur auf die halbe Focaccia gegeben, weil ich scharfes Essen nicht so mag) und Rosmarin darüber streuen und das Ganze mit Salz würzen. Im Backofen 20 min. backen. Dann die Focaccia herausholen, mit etwas Olivenöl beträufeln, mit schwarzem Pfeffer würzen und in Stücke schneiden. Warm schmeckt sie, finde ich, um einiges besser als kalt.
Guten Appetit!



Samstag, 18. Januar 2014

Apfel-Blaubeer-Käsekuchen mit Streuseln, vegan

Apfelkuchen ist immer heiß begehrt. Genau wie Käsekuchen. Und Streusel sind sowieso immer wilkommen. Zu dem Schmaus bilden dann ein paar Blaubeeren das optische und geschmackliche Highlight und -tadaa!- ein wunderbarer Kuchen ist entstanden! Und der überzeugt nicht nur Veganer, sondern alle Kuchenliebhaber, denn der Kuchen vereint einfach alle möglichen Vorlieben. Das schöne Rezept habe ich von Veganpassion, ich habe es nur minimal abgewandelt.
Nachbacken ist wärmstens empfohlen (warm schmeckt er übrigens hervorragend).



Zutaten: (für eine 16-cm Springform)
Mürbeteig:
- 125g Mehl
- 40g Zucker
- 1 EL Soja-Milch
- 60g Margarine
- 1 Pck.Vanillezucker
- 1/2 TL Natron
- 1 TL Apfelessig

 Füllung:
-  4 EL Sojajoghurt, natur
- 1 Pck. Vanillezucker
- 2 EL Vanillepuddingpulver
- 1 TL gesiebtes Mehl

- 1 Apfel
- 60 gr Blaubeeren (hier: TK-Blaubeeren)
Streusel:
- 30g Mehl
- 25g Margarine
- 15g Zucker

Zubereitung:
Die Zutaten für den Mürbeteig mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem Teig verarbeiten, eine Springform einfetten und diese mit dem Teig auskleiden. Für die Füllung 4 EL Sojajoghurt in eine Schüssel geben, Vanillezucker dazugeben, Mehl und Vanillepuddingpulver in die Schüssel sieben und alles umrühren. Dann die Joghurtmasse auf den Mürbeteig gießen. Anschließend den Apfel schälen, entkernen, in Spalten schneiden und auf der Joghurtmasse verteilen. Die Blaubeeren dekorativ über den Kuchen verteilen. Dann die Streusel zubereiten: Hierfür einfach die 3 Zutaten mit den Knethaken des Handrührgerätes verkneten und über den Kuchen streuseln. 
Bei 160°C Umluft den Kuchen etwa 35 min. backen. Dann aus dem Ofen holen, etwas abkühlen lassen, Puderzucker darüber streuen und genießen.
Guten Appetit! :)

Ach ja: Dieser Blogpost ist übrigens ein Beitrag zu dem Blog-Event von Schokohimmel, bei dem Blaubeeren der Star sind. Drückt mir also die Daumen!
Blaubeer Eventbanner Schokohimmel

Freitag, 17. Januar 2014

Saftige Erdnussbutter-Brownies, vegan

Neben genialen Käsekuchenrezepten, leckeren Torten und knuffigen Muffins müssen manchmal auch Kuchen her, die im Nu gemacht sind. Die quasi beim spontanen Schoko-Jieper aushelfen. Und genau das machen diese Brownies. Sie sind superschnell zusammengerührt, müssen nicht lange backen, bestehen aus einfachen Zutaten und befriedigen wirklich jeden Schokoladen-Heißhunger. Ich habe das tolle Rezept von frauschulzwirdvegan, ein schöner Blog übrigens.
Zutaten: 
- 250 gr Mehl
- 250 gr Zucker
- 70 gr Kakao
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 230 ml neutrales Öl
- 230 ml Leitungswasser
- 60 gr Erdnussbutter

Zubereitung:
Die trockenen Zutaten vermengen, dann die flüssigen unterrühren und den Teig in eine (eher kleine) gefettete Auflauf bzw. Brownieform füllen. Die Erdnussbutter abwiegen, von ihr auf dem Teig viele kleine Häufchen setzen und diese mit einer Gabel etwas verquirlen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 20 min. backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.
Guten Appetit! :)


Dienstag, 14. Januar 2014

Getestet: Pringles "Sweet Cinnamon"-limited Edition, vegan

Vor etwa 2 Wochen im Penny entdeckt: Pringles Chips mit süßem Zimtgeschmack.

Diese Sorte ist neben "Mint Choc" kürzlich in den deutschen Läden erschienen und ist nicht dauerhaft im Angebot.  Ich habe nur "Sweet Cinnamon" mitgenommen, weil diese -im Gegensatz zu "Mint Choc"- vegan ist, und weil ich von letzterer Sorte viel negative Kritik gehört habe.
Die Packung enthält 190gr und hat um die 2 Euro gekostet (ich weiß es nicht mehr genau). Beim Öffnen der Packung strömt mir sofort ein süß-zuckriger Zimtgeruch entgegen. Beim näheren Betrachten der Chips sieht man auch deutlich die feine Zimt-Zucker-Schicht auf jedem einzelnen Chip.
Und nun zum Geschmack: Überraschenderweise finde ich die Chips gar nicht übel. Klar, meine Lieblingssorte werden sie nicht (wird aber keine Sorte von Pringles, ich stehe auf "richtige" Chips mehr als auf gepresstes Kartoffelpürreepulver), aber man kann die "Sweet Cinnamon" Chips durchaus essen. Sie sind zimtig-süß, leicht salzig, knusprig und haben ein zartes Kartoffelaroma. Ist mal ein anderer Geschmack auf der Zunge neben den klassischen Paprika-Chips. Wer also gerne mal etwas Neues ausprobiert, dem seien die Chips empfohlen. Doch wer sich lieber an die Klassiker hält, der lässt den Kauf dieser Chips besser sein.

Montag, 13. Januar 2014

Fruchtiges Kokos-Ananas-Tofu-Curry, vegan

Ich liebe fruchtiges in herzhaften Speisen! Das gibt dem Essen immer so eine Art süßen Frischekick, mir als Süßschnabel gefällt das total. Und Kokosmilch macht sowieso aus jedem Gericht etwas köstliches. Dieses Kokos-Ananas-Tofu-Curry ist vegan, gesund, schnell und einfach zu machen und schmeckt wirklich super. Umbedingt nachmachen!

Zutaten: 
- 1 Dose Kokosmilch
- 1 Block Tofu, natur 
- 1 kleine Zwiebel
- 1 kleine Dose Ananasstücke
- Currypulver
- Salz, Zucker, evtl.Gemüsebrühe (Pulver)

Zubereitung:
Den Tofu in Würfel schneiden, die Zwiebel klein schneiden und die Ananasstücke abtropfen lassen (den Saft aber aufheben). In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Zwiebelstücke darin andünsten. Die Tofuwürfel dazugeben und goldbraun anbraten. Dann mit Kokosmilch aufgießen und etwas einkochen lassen. Anschließend mit viel Curry würzen und mit Salz, Zucker, Gemüsebrühe und Ananassaft abschmecken.
Dazu (Wild)reis servieren.

Guten Appetit! :)

Sonntag, 12. Januar 2014

Gesund, vegan, leicht: Zucchininudeln, Basicrezept

Zucchininudeln sind einfach super! Sie sind schnell gemacht, sind gesund, super variabel und auch sehr kalorienarm. Es gibt für Zucchininudeln etliche Soßenvariationen, wie Carbonara, Bolognese, Gemüsesoße, etc. Hier möchte ich das Basicrezept vorstellen, oder - wie man es auch nennen könnte- das "Faule Sau"-Rezept. Mit diesem Rezept hat man sein Mittag- bzw. Abendessen viel schneller auf dem Tisch als man es mit echten Nudeln hätte (längere Garzeit). 
Zutaten: (für 1 Person)
- 1 Zucchini
- 1 große Tomate (oder mehrere Kirschtomaten)
- Olivenöl
- Salz und Pfeffer
- Glas fertige Tomatensoße

Zubereitung:
Die Zucchini waschen und mit dem Sparschäler in Streifen schneiden (nudelähnlicher wirds, wenn man die Zucchini vorher schält, aber mir schmeckt es auch mit Schale und ich spare wieder Zeit). Die Tomate waschen und klein würfeln. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen. Die Zucchini und die Tomatenwürfel in der heißen Pfanne anbraten, Salz und Pfeffer dazugeben und nach ein paar Minuten einfach so viel Tomatensoße dazugeben, wie euch lieb ist. Dann den Herd etwas runterschalten und die Zucchininudeln noch 2-4 minuten braten lassen (sie sollen schon weich werden, aber auf einen Einheitsbrei hat vermutlich auch keiner Lust).

Auf einem Teller anrichten und genießen.
Guten Appetit! :)


Freitag, 10. Januar 2014

Cremiger, gesunder Gurkensalat, vegan

Gurkensalat esse ich richtig gerne. Natürlich gehört da Dill dazu. Doch weil mir die klassische Essig-Öl-Dill Variante langsam zu öde wurde, habe ich mich nach anderen leckeren Dressings umgeschaut. Und ich bin fündig geworden: Bei Wolkenfees Küchenwerkstatt (schöner Blog!) fand ich ein Rezept für ein tolles Gurkensalat-Dressing. Natürlich habe ich es veganisiert (das war wirklich kein Akt) und nun findet ihr hier ein Rezept für einen leckeren Gurkensalat. 
Zutaten: 
- 1 Salatgurke
- Currypulver
- Paprika, edelsüß
- Salz
- Pfeffer
- 1-2 TL Senf
- 2 EL Sojasahne (zum Kochen)
- Aceto Balsamico
- Dill (frisch oder getrocknet)
- Olivenöl

Zubereitung:
Zunächst die Salatgurke schälen (ich habe sie diesmal nicht geschält, aus Faulheit und der lieben Vitamine direkt unter der Schale zuliebe) und in Scheiben hobeln. Dann die Zutaten für das Dressing miteinander verquirlen und abschmecken. Die Soße sollte cremig sein und muss ordentlich gewürzt werden (also mit Salz und Pfeffer nicht zu zimperlich sein). Dann über die Gurkenscheiben geben, vermischen und genießen.
Guten Appetit!

Donnerstag, 9. Januar 2014

Mit Suchtpotenzial: Chocolatechip Cookies, vegan

American Cookies sind eine meiner liebsten Kekssorten. Und ich denke, mit dieser Meinung bin ich nicht alleine. Leider sind im Orginalrezept massig unvegane Produkte wie Eier, Butter und Milch enthalten, doch natürlich gibt es für diese wunderbaren Kekse längst vegane Rezepte.
Diese Kekse hier habe ich nach einem Rezept von Veganpassion gemacht, ich habe dieses nur minimal abgewandelt. Und was soll ich sagen? Genial. Einfach superleckere, schokoladige Kekse, die dazu noch schnell gemacht sind. Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass diese mir besser schmecken als die American Cookies aus dem Supermarkt. Also: Nachbacken Leute! Geht auch wirklich ganz schnell. ;)

Zutaten: (für etwa 1 Blech Kekse)
- 240 gr Vollkornmehl
- 100 gr Weizenmehl
- 225 gr Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1/2 TL Salz
- 1 TL Backpulver
- 1 EL Sojamehl
- 60 ml Sonnenblumenöl
- 70 gr vegane Margarine
- 70 ml Sojamilch
- 100 gr vegane Schokotropfen
Zubereitung:
In einer Schüssel die trockenen Zutaten vermischen, dann die flüssigen dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem Teig verarbeiten. Den Teig mit den Händen zu Kugeln formen, plattdrücken und die Schokotropfen einarbeiten (man kann sie auch vorher schon unter den Teig mischen, nur bei mir wollten die meisten nicht mit und blieben in der Schüssel liegen).
Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Kekse darauflegen und bei 180°C Ober-Unterhitze etwa 20 min. backen. Die Kekse auskühlen lassen und genießen.
Guten Appetit!


Dienstag, 7. Januar 2014

Wunderbarer Soft Cake Kuchen, vegan

Dieses oberleckere Rezept habe ich von "Totally Veg!", ein wirklich empfehlenswerter Blog. Der Kuchen spielt auf die Kekse "Soft Cake" an, die ja leider nicht vegan sind. Und ich finde, der Kuchen ist für diese ein super Ersatz. :) Er ist locker, luftig, saftig und hat einen tollen, fruchtigen Geschmack. Oh, und die Ganache toppt das alles natürlich noch. Es ist wirklich schwer, mit dem Kuchen essen aufzuhören. 
Zutaten: (für eine 18-cm Springform)
 Für den Kuchen:
- 180 Gramm Mehl
- 125 Gramm Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker 

- 1/2 TL Salz 
- 1/2 EL Backpulver
- 1/8 TL Natron
- 80 ml Öl
- Abrieb einer halben großen Bio-Orange
- 125 ml Orangensaft (die Orange auspressen und den Rest mit fertigem Orangensaft auffüllen oder Sojamilch)


Für die Ganache:
- 75 gr Zartbitterkuvertüre
- 3 EL Sojasahne (zum Kochen)
- 1 TL Agavendicksaft

Zubereitung:
Die trockenen Zutaten vermischen und dann die flüssigen dazugeben. Das ganze mit einem Esslöffel zu einem glatten Teig verrühren. In eine gefettete 18-cm Springform füllen und bei 180° im Ofen etwa 35-40 min. backen. Stäbchenprobe machen! Den Kuchen dann etwas auskühlen lassen und die Ganache zubereiten. Dafür die Zartbitterschokolade schmelzen und mit der Sojasahne und dem Agavendicksaft verrühren. Die Schokocreme auf den Kuchen verstreichen und fest werden lassen.
Guten Appetit! :)

Montag, 6. Januar 2014

Freestyle Vollkornpizza, vegan und gesund

Ich esse nicht nur den lieben langen Tag Kuchen. Nein! Im Gegenteil, täglich kommen mittags tolle, leckere und (größtenteils) vegane Gerichte auf den Teller. Wieso ich diese hier nie vorstelle liegt eigentlich nur an dem banalen Grund, dass ich mittags einfach zu gierig bin, um noch Fotos zu machen, bevor ich mich auf mein Essen stürze. Doch ich habe vor, das jetzt zu ändern. Manche Rezepte sind einfach dazu bestimmt, hier gepostet zu werden. Wie zum Beispiel diese Vollkornpizza.
Meine Schwester und ich haben diese "Freestyle"-Pizza gemacht, und das heißt, wir schmeißen einfach alles auf die Pizza, was gerade im Haus ist und gut schmecken könnte. Bei uns läuft das meist auf Kidneybohnen (wir lieben Kidneybohnen!), Mais, Erbsen, Zwiebeln, Tomaten und Käse heraus. Manchmal noch vegane Salamie, Ananas, Kichererbsen, andere Bohnen, Sprossen,etc. Das schwankt immer von den Zutaten, die gerade da sind. Und heute gab es sogar einen gesunden Vollkornpizzateig. Und -wer hätte das gedacht- er ist gelungen! Lecker war er. Hier kommt das Rezept für die Freestyle-Vollkornpizza:
Vollkornpizzateig: 
Zutaten: (Rezept von hier)
- 400 gr Vollkornmehl
- 2 Pck. Trockenhefe (oder 1 Würfel frische Hefe)
- 160 ml lauwarmes Wasser
- 2 EL Olivenöl
- 1 TL Zucker
- 2 TL Salz
 Zubereitung:
Die Hefe in dem warmen Wasser auflösen. Zucker dazugeben und vermengen. Dann das Vollkornmehl, das Salz und das Olivenöl dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. An einem warmen Ort den Teig etwa eine Stunde gehen lassen. Anschließend den Teig nochmals durchkneten und auf einem gefetteten Backblech dünn ausrollen.
 
Pizzabelag:
Alle möglichen Zutaten, die ihr zu Hause habt, auf den Pizzateig schmeißen. Wichtige Zutaten sind aber:
         - passierte Tomaten als Grundlage (hier 2 Dosen)
         - Zwiebeln
         - Knoblauch
         - Pizzagewürz, Salz, Pfeffer
         - Käse

Wenn die Pizza dann nach eurem gusto belegt ist, kommt sie in den vorgeheizten Ofen bei etwa 200°C Umluft und muss ungefähr 20 min. backen. Dann nur noch die Pizza rausholen und genießen.
Guten Appetit! :)
Tipp: Pinien,- Kürbis- und Sonnenblumenkerne schmecken auf Pizzen auch super!

Samstag, 4. Januar 2014

Cremige Mousse au Chocolat, vegan

Heute habe ich mich mal an vegane Mousse au chocolat gewagt. Ziemlich skeptisch mit Seidentofu (anstatt Sahne, Mascarpone, etc.) ging ich an die Sache heran - und bin begeistert! Superschnell und einfach zu machen, lecker und sehr schokoladig. Einfach toll!
Das Rezept habe ich von chefkoch, ich habe nur kleine Änderungen am Rezept vorgenommen.
Zutaten:
- 1 Pck. Seidentofu (bei mir waren das 400 gr)

- 200 gr Zartbitterkuvertüre
- 2 Pck. Vanillezucker
- 2 El Kakaopulver
- 1 EL Zucker
- evtl. Kokosraspeln zum Garnieren

Zubereitung:
Den Seidentofu gut pürieren und dann die geschmolzene Zartbitterkuvertüre unterrühren. Anschließend die restlichen Zutaten dazugeben, gut vermengen und etwa 2 std. im Kühlschrank fest werden lassen. Danach nach Wunsch mit Kokosraspeln, Schokosplittern, Obst o.Ä. verziehren und servieren.
Bon appetit!

Freitag, 3. Januar 2014

Verführerische Mini-Gugelhupfe: Möhre-Nuss

Ja, ich gestehe: Dieses Rezept ist nicht vegan. Das liegt aber nur daran, dass ich schnell ein Geschenk für ein Geburtstagskind brauchte und keine Zeit mehr zum Experimentieren hatte. Logisch, das Rezept ist veganisierbar, und vielleicht mache ich das ja auch noch, denn: Köstlich sind die kleinen Dinger, köstlich! [Okay, ja, ich gebs zu: Bevor sie verschenkt wurden, habe ich mir ein oder zwei davon stibitzt...]
Das Rezept stammt übrigens aus dem Buch "Feine Gugl" von DERGUGL, ich habe nur minimale Änderungen am Rezept vorgenommen. 
Zutaten: (für etwa 20 Gugl)
- 35 gr frische Möhren
- 1 Ei
- 75 gr Puderzucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Schuss Sojamilch
- 1/2 TL Zimt
- 1 Spritzer Zitronensaft
-  25 gr Mehl
 - 40 gr gemahlene Haselnüsse

Zubereitung:
Zuerst die Möhren fein reiben und in eine Schüssel geben. Das Ei trennen, das Eigelb zu den geriebenen Möhren geben und das Eiweiß in einer seperaten Schale zu Schnee aufschlagen. Zu der Möhren-Eigelb-Mischung die restlichen Zutaten geben und alles gut vermengen. Zum Schluss den Eischnee unterheben. Die Gugelhupf-Backform einfetten, den Teig einfüllen und bei 210°C Ober-/Unterhitze etwa 13 min. backen. Dann die Stäbchenprobe machen, und wenn die Gugl den Test bestanden haben, aus dem Ofen holen, auskühlen lassen und genießen. 
Gutes Gelingen! :)

Donnerstag, 2. Januar 2014

Getestet: "Vegan Bratplatte" von Veggyness

Heute etwas Interessantes im Tegut erspäht: Eine auf Weizeneiweiß basierende Fleischersatz-Mischung, geeignet für Veganer und laktoseintolerante Menschen.


In der 200gr-Packung sind drei "Winzi-Weenies", also drei kleine Würstchen, ein Schnitzel und eine grobe Bratwurst enthalten. Die Hauptzutaten in den Produkten sind Wasser, Weizeneiweiß und Sonnenblumenöl. An den genauen Preis, den ich dafür gezahlt habe, kann ich mich leider nicht mehr erinnern, ganz billig war der Spaß aber nicht, es müssten schon so um die 3-4 Euro gewesen sein. Naja.
Auf der Rückseite steht, man solle das, ich sage jetzt der Einfachheit halber "Fleisch", in reichlich Öl kurz in der Pfanne anbraten und mit Gemüse, wie z.B. Sauerkraut servieren. Gesagt getan.

Im ungebratenen Zustand sieht das "Fleisch" noch nicht besonders attraktiv aus, aber eches Fleisch tut das ja auch nicht.;)
Ich habe das "Fleisch" also in der Pfanne kurz angebraten und mit einer Gemüsebeilage serviert. 
Der Geschmackstest: Die drei "Winzi-Weenies" schmecken ganz gut, haben eine relativ harte Hülle, doch innen sind sie weich und schmecken gut. Bei der groben Bratwurst ging ich schon mit nicht so tollen Gefühl heran, mochte ich doch in meiner nicht-vegetarischen Zeit schon eher die feinen Bratwürstchen. Und mein Gefühl trügte mich nicht: Ich mags nicht so, das Gesamtpaket der Bratwurst schmeckt mir einfach nicht, meine Schwester dagegen fand die grobe Bratwurst okay. Dann zu dem, meiner Meinung nach, Verlierer der Bratplatte: Das Schnitzel. Ich finde, das Schnitzel ist für seine kleine Größe zu dick, das hätte man besser formen können. Außerdem ist es eine gehörige Spur zu salzig, das hat mir wirklich nicht gut geschmeckt.
Und das Fazit? Die kleine, vegane Bratplatte ist eine knuffige und witzige Idee, doch geschmacklich hat sie mich nicht vom Stuhl gerissen, was aber nicht bedeutet, dass sie überhaupt nicht schmeckt. Sie ist in Ordnung, aber in der inzwischen riesigen Welt an Fleischersatzprodukten nicht der Spitzenreiter im Rennen. Dazu ist mir auch der Preis für einen Wiederkauf etwas zu happig. Trotzdem freue ich mich immer über neue vegane Produkte im Supermarkt. :)