Sonntag, 9. Februar 2014

Cremiges Rosenkohl-Risotto mit gerösteten Pinienkernen, vegan

Dieses leckere und cremige Rosenkohl-Risotto mit Pinienkernen ist aus der gleichen "Köstlich vegetarisch", aus der auch das tolle Möhrencurry mit Cranberrys und Kichererbsen stammt. 
Risotto finde ich einfach immer super: Sättigend, cremig und einfach herzerwärmend. Die Variante mit Rosenkohl, gerösteten Pinienkernen (im Original gehackte Mandeln) und veganen Käse schmeckt einfach wunderbar. Nachmachen dringendst empfohlen!

Zutaten: (für 4 Personen)
- 700 gr Rosenkohl
- 4 EL Margarine
- 100 gr Zwiebeln
- 2 Knoblauchzehen
- 300 gr Risottoreis
- 125 ml Gemüsebrühe (im Orginial trockener Weißwein)
-  900 ml Gemüsebrühe
- 100 gr veganer Käse
- 100 gr Pinienkerne


Zubereitung:
Den Rosenkohl waschen (und evtl. Röschen halbieren). In einem Topf 2 EL Margarine zerlassen und den Rosenkohl darin etwa 5 min. anschwitzen. Dann 150 ml Salzwasser hinzufügen und im geschlossenen Topf bei mittlerer Hitze ca. 10 min. andünsten. In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und klein würfeln, den Knoblauch schälen und fein hacken. Übrige Margarine in einem breiten Topf zerlassen und Zwiebeln und Knoblauch darin ca. 3 min. anschwitzen. Den Reis hinzufügen und unter Rühren ca. 2 min. glasig anschwitzen. Mit 125 ml Gemüsebrühe ablöschen und unter Rühren einkochen lassen. Reis knapp mit Gemüsebrühe bedecken und bei niedriger Hitze kochen lassen, bis die Flüssigkeit fast vollständig aufgesogen ist. Ab und zu umrühren. So lange wiederholen, bis der Reis bissfest und die Brühe aufgebraucht ist. 
Den veganen Käse grob reiben und die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Den Rosenkohl, die gerösteten Pinienkerne und den veganen Käse unters Risotto heben. Dann das Risotto mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Muskat abschmecken. Im geschlossenen Topf auf ausgeschalteter Herdplatte ca. 10 min. durchziehen lassen. Dann servieren und genießen.
Guten Appetit! :)

Samstag, 8. Februar 2014

Lecker und gesund: Möhrencurry mit Cranberrys und Kichererbsen, vegan

Dieses leckere Möhrencurry ist schnell gemacht, leicht und schmeckt wirklich hervorragend. Das Rezept ist aus der wunderbaren Zeitschrift "Köstlich vegetarisch" vom Dezember 2012, ich habe es nur ein wenig nach meinem gusto verändert. Umbedingt ausprobieren! Die süßen Cranberrys und Apfelstücke passen super zu den Möhren und Kichererbsen.

Zutaten: (für 4 Personen)
- 3 EL getrocknete Cranberrys
- 2 Dosen Kichererbsen (Abtropfgewicht 480 gr)
- 600 gr Möhren
- 200 gr säuerliche Äpfel
- 1 EL Zitronensaft
- 100 gr Zwiebeln
- 1 walnussgroßes Stück Ingwer
- 2 EL Margarine
- 1-2 TL Puderzucker
- 1 EL mildes Currypulver
- 100 ml Orangensaft
- 150-200 ml Gemüsebrühe
Zubereitung:
Die Cranberrys in einer Schale mit lauwarmen Wasser einweichen. Die Kichererbsen in ein Sieb geben, abbrausen und abtropfen lassen. Die Möhren schälen und in kleine Stifte schneiden. Die Äpfel waschen, entkernen, in Würfel (oder Spalten) schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Zwiebeln schälen und klein würfeln und den Ingwer schälen und fein reiben. 
In einem Topf die Margarine zerlassen und Zwiebeln und Ingwer darin etwa 3 min. anschwitzen. Die Möhren dazugeben, mit Puderzucker und Curry bestäuben und unter Rühren etwa 3 min. karamellisieren lassen.
Die Cranberrys abgießen. Zusammen mit der Brühe und dem Orangensaft in den Topf dazugeben und bei mittlerer Hitze etwa 10 min. köcheln lassen. Kichererbsen und Apfelstücke dazugeben und etwa 5 min. garen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
Pur essen oder mit Basmatireis oder Brot essen.
Guten Appetit! :)

Sonntag, 2. Februar 2014

Süß-säuerlicher Rhabarber-Streuselkuchen, vegan

Und wieder ein Rezept mit absolut NICHT-famosen Bildern. Liegt auch wieder nur daran, dass der Kuchen schneller weg war, als ich Bilder machen konnte. Hmpf, ein gutes Zeichen, logisch, aber ich hätte dennoch ganz gerne ein paar schönere Schnappschüsse gemacht. Naja, geht nicht, gibts nicht.
Wir hatten vom Sommer noch Rhabarber tiefgefroren, der gerne mal aufgefuttert werden wollte, deswegen habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, einen Rhabarber-Streuselkuchen aus dem Backbuch "Vegan backen" von Nicole Just zu zaubern. Ich habe das Rezept ein wenig abgewandelt. Und was soll ich sagen? Perfekt! Ich liebe die Kombi von süß und säuerlich, und Streusel sind sowieso immer der Hammer. Dazu etwas Schlagsahne oder Eiscreme - perfekt!
Zutaten: (für eine 26-cm Springform)
Für den Boden:
- 100 gr Margarine
- 100 gr Zucker
- 250 gr Mehl
- 1/2 Pck. Backpulver
- 1 TL Ei-Ersatzpulver (oder Stärke)
- 125 ml Sojamilch
Für den Belag:
- 400 gr Rhabarber
- 200 gr Mehl
- 2 EL + 150 gr Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 130 gr Margarine

Zubereitung:
Für den Boden alle Zutaten mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem Teig verarbeiten. In eine gefettete Springform geben. Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Den Rhabarber waschen, schälen und in 1cm breite Stücke schneiden. Die Rhabarberstücke auf den Teig verteilen und mit 2 EL Zucker bestreuen. Für die Streusel alle Zutaten ebenfalls mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem Streuselteig verarbeiten, zwischen den Fingern zu Streuseln zerreiben und auf dem Rhabarber verteilen. Im Backofen 35-40 min. backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Dann den Kuchen herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Dann mit etwas Puderzucker bestäuben.
Tipp: Mit Schlagsahne oder Eiscreme essen! Passt genial zum säuerlichen Rhabarber, mhhhhm...